Das Jahr 2017.

Eigene Wachsstrecke.



Stadtbienen sind produktiver.

Eine Studie der FU Berlin bestätigt, dass die Honigerträge in der Stadt doppelt so hoch sind wie auf dem Land.

 

"Auch nur eine Biene zu verlieren, das kann sich eigentlich keiner leisten", also seid lieb zu den Bienchen  :-)

 

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Specht stört Winterruhe.

Da kommt der Gartenimker einmal vor Sonnenuntergang nach Hause, um festzustellen, dass da ein Specht versucht hat, an leckere Bienen zu kommen.

 

Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass der Gartenimker am vergangenen Wochenende alle seine Völker lebend und mit ausreichend Futtervorrat vorgefunden hat. Um das zu beurteilen, hat er die Kästen gewogen sowie kurz den Deckel der Kästen geöffnet, mit einer Taschenlampe in die Wabengassen geleuchtet und so die Stärke der Wintertraube in Augenschein genommen: zwischen vier und neun Wabengassen waren mit Bienen besetzt, somit ist alles im grünen Bereich.


Nun mögen sie noch ein paar Wochen ihre Winterruhe fortsetzen und von Nektar und vom Schwärmen träumen…

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Wild Forest and Eucalyptus Honey.

Auf einer Geschäftsreise in Indien entdeckt, konnte der Gartenimker diesen beiden Gläsern nicht widerstehen und ist nun sehr gespannt, wie der Honig schmeckt.

 

Indian Honey
Indian Honey
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Überraschung.

Abgefegte Bienen von 2 drohnenbrütigen Völkern
Abgefegte Bienen von 2 drohnenbrütigen Völkern

Bei der ersten Kontrolle der Bienenvölker in diesem Frühjahr fand der Gartenimker ein totes Volk vor. Zwei andere Völker waren drohnenbrütig und wurden aufgelöst, indem die Bienen in etwas Entfernung bei 18°C von den Waben abgefegt wurden. Sie bettelten sich in die anderen Völker ein.

 

Zwei sehr schwache Völker wurden über einem Absperrgitter vereinigt. So kommen sich die Königinnen nicht in die Quere und beide haben die Chance, doch noch durchzustarten, bevor sie in einigen Wochen wieder getrennt werden.

 

 

4 verbleibende Bienenvölker
4 verbleibende Bienenvölker

Die traurige Bilanz heute heißt somit 50% Winterverluste. Oder positiv ausgedrückt: Wieder ausreichend Material und Platz für viele Ableger :-)

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Pollenhöschen.

 

Bei 16°C bringen die Bienen wie im Freudentaumel dicke Pollenhöschen nach Hause, vermutlich von den ersten Frühblühern, Weide und Hasel. Ein Grund zur Freude!

 

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Erkenntnis #3.

OPTIMISMUS

 

heißt umgekehrt

 

SUMSI MIT PO.

 

Das sollte mal gesagt werden...

 

 

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Honigräume.

Am Wochenende die Völker durchgesehen und festgestellt dass die Bienen schon fleißig Nektar eintragen.

 

Höchste Zeit die Honigräume aufzusetzen!

 

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Eigene Wachsstrecke.

Eine gute Wachsqualität wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Völker aus. Nicht ohne Grund zählt ein eigener Wachskreislauf, oder besser eine eigene Wachsstrecke, zu den wesentlichen Grundlagen einer ökologischen Imkerei und ist fester Bestandteil z.B. der Bioland-Richtlinien.

 

Wachs steht eigentlich im Überfluss zur Verfügung, denn der natürliche Bautrieb veranlasst die Bienen, ständig frisches Wachs zu produzieren. Der Imker muss es nur richtig nutzen.

 

Zargentürme
Zargentürme

Bei einer eigenen Wachsstrecke wird ausschließlich junges, unbelastetes Wachs aus den eigenen Bienenvölkern für die Herstellung neuer Mittelwände verwendet. Wachs aus älteren, bebrüteten Waben wird sukzessive aus den Völkern entnommen und z.B. zu Kerzen verarbeitet.

 

Damit wird nicht nur eine systematische Wabenhygiene erreicht, sondern auch verhindert, dass sich Umweltgifte im Wachs ansammeln oder z.B. mit Stearin oder Paraffin gestrecktes Wachs unbeabsichtigt in die Bienenvölker gelangt.

 

Über solche Wachsverfälschungen wird immer wieder in den Medien berichtet, was den Gartenimker dazu veranlasst, konsequent auf eine eigene Wachsstrecke umzustellen.

 

Um sämtliches Altwachs auszuschleusen, wurden im ersten Schritt alle Bienenvölker auf neue Rähmchen eingeschlagen, in denen die Bienen komplett neuen Wabenbau errichten. Das geht zulasten des Honigertrags, ist aber dennoch eine lohnende Investition. Die bebrüteten Waben wurden über ein Absperrgitter gesetzt, wo die Brut in den nächsten Wochen auslaufen (schlüpfen) wird. Danach werden alle alten Waben entnommen.

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Sonnenwachsschmelzer.

Das sauberste Wachs befindet sich in Waben, welche die Bienen im Naturbau ausgebaut haben. Naturbau entsteht immer dann, wenn der Imker den Bienen keine Mittelwände als Bauhilfe gibt. Ein Beispiel dafür sind Drohnenrahmen, die auch als Baurahmen bezeichnet werden.

 

Drohnenrahmen sind leere Holzrähmchen, die - an der richtigen Stelle im Bienenvolk platziert - von den Bienen zu Waben ausgebaut und von der Königin ausschließlich mit unbefruchteten Eiern bestiftet werden. Diese Drohnenzellen werden aufgrund ihrer um einige Tage längeren Verdeckelungsdauer von den Varroamilben bevorzugt zur Vermehrung aufgesucht. Eine Entnahme der verdeckelten Drohnenrahmen nach der Verdeckelung inklusive der darin eingeschlossenen Milben ist Teil des natürlichen Schädlingsbekämpfungskonzepts. Die damit verbundene sanfte Schröpfung des Volkes dämpft zudem den Schwarmtrieb.

 

Neu in des Gartenimkers Inventar befindet sich ein solarbetriebener Wachsschmelzer, in dem solche Waben ohne zusätzliche Energiezufuhr ausgeschmolzen werden. Die Wachsausbeute ist zwar gering, das Ergebnis jedoch ist reines, 100% natürliches, hellgelbes, angenehm duftendes und somit wertvollstes Bienenwachs, aus dem der Gartenimker neue Mittelwände selbst herstellt.

 

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Waben zu Wachsblöcken.

Die Waben werden mithilfe eines Dampfwachsschmelzers eingeschmolzen. Dabei fließt das Rohwachs vermischt mit Resten von Futter und Honig in einen Eimer, die festen Bestandteile wie Pollen und Larvenhäutchen werden als „Trester“ von einem Seihtuch zurückgehalten und entsorgt.

 

Das Rohwachs wird dann in einer Fritteuse zusammen mit Wasser aufgekocht. Das Wasser und alle wasserlöslichen Bestandteile sammeln sich unten und das Wachs oben. Dann wird das Wachs durch einen Damenstrumpf in Eimer gegossen, wo es langsam abkühlt und erstarrt.

 

Das Ergebnis sind goldgelbe, wunderbar duftende Wachsblöcke, aus denen man z.B. Kerzen gießen kann.

 

Dem aufmerksamen Betrachter entgeht nicht die redundante Temperaturregelung. Denn überhitztes Wachs ist gar nicht lustig.

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Drohnenmütterchen.

Wenn einem Bienenvolk die Königin abhandenkommt und es keine Möglichkeit hat nachzuschaffen, dann entstehen Afterweiseln, auch Drohnenmütterchen genannt. Das sind Arbeiterinnen, die beginnen Eier zu legen. Leider nur unbefruchtete Eier, aus denen Drohnen entstehen. Da Drohnen größer sind als Arbeiterinnen, werden die Brutzellen nach oben verlängert und sehen „buckelig“ aus, weshalb ein drohnenbrütiges Volk auch als „buckelbrütig“ bezeichnet wird.

 

Das Drohnenmütterchen denkt, es sei die rechtmäßige Königin, und lässt deshalb keine andere „echte“ Königin neben sich bestehen.

 

Die Bienen eines solches Volkes hat der Gartenimker heute im Vorgarten „abgekehrt“, d.h. alle Bienen von den Waben auf die Wiese gestoßen. Die Bienen sind innerhalb des Tages wieder in ihre Kiste am anderen Ende des Gartens eingezogen. Der Nachbar wurde etwas nervös, nachdem sich ein Teil des Volkes in einer Schwarmtraube in seiner Rosenhecke aufgehängt hatte. Das Drohnenmütterchen blieb mit einem kleinen Häufchen getreuer Bienen zurück und konnte entfernt werden.

 

Das Volk hat eine Königinnenzelle zugehängt bekommen. Wenn alles wie geplant läuft, dann wird darin in einigen Wochen eine neue Königin sein.

 

Abgekehrtes Bienenvolk
Abgekehrtes Bienenvolk
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Von der Faszination tropfenden Honigs.

Heute durfte der Gartenimker einen extrem wohlschmeckenden Frühsommerhonig ernten. Allerdings konnte nur eine verhältnismäßig kleine Menge geschleudert werden, denn das kühle Wetter und die Umstellung auf eine eigene Wachsstrecke haben in diesem Jahr deutlich Ertrag gekostet.

 

Eine angehende Jungimkerin hospitierte in diesem Jahr schon mehrmals und unterstützte tatkräftig bei der Honigernte, beim Entdeckeln und beim Schleudern. Des Gartenimkers Sohn übernahm das Fotografieren.

 

Das kurze Video erzählt von der Faszination der Honigernte: Schwülwarme Atmosphäre, tropfende Honigwaben, und ein intensiver Honigduft der das ganze Haus erfüllt. Und Dankbarkeit am Ende eines langen Arbeitstags.

 

 

Nach dem Abfüllen in Gläser wird dieses leckere Geschenk der Natur in Kürze erhältlich sein.

 

Die leeren Honigräume sind den Völkern wieder aufgesetzt. Die Bienen – ihrer kompletten Vorräte beraubt – trugen es mit Fassung: Trotz des gewittrigen Wetters haben die „Honigdiebe“ keinen einzigen Stich kassiert :-)

 

Nun warten die fleißigen Mädels – und natürlich der Gartenimker – auf eine baldige und reiche Spättracht, vor allem von den vielen Linden in der Umgebung.

 

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Erste Ernte 2017.

Erste Ernte 2017
Erste Ernte 2017

Er ist da, der erste Honig des Jahres 2017!

 

Eine kleine aber feine Frühlingsernte ist frisch in Gläser abgefüllt und ab sofort erhältlich.

 

Der diesjährige Frühjahrshonig ist überraschend dunkel ausgefallen, da die Bienen dieses Jahr offensichtlich viel Honigtau finden. Dem entsprechend schmeckt der Honig sehr aromatisch und besitzt eine leichte Malznote.

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Bienenstiche.

Wer mit Bienenvölkern arbeitet, der macht zwangsläufig auch einmal Bekanntschaft mit dem spitzen Hinterteil der gelegentlich zickigen Damen. Der Gartenimker verfolgte jüngst eine interessante Diskussion über dieses Thema in einem Forum:

 

Generell sollte man nach einem Stich folgende Sofortmaßnahmen ergreifen:

  • den Stachel rasch entfernen, wenn möglich mit dem Fingernagel „mit dem Strich“ aus der Haut „schieben“ (Druck auf die Giftblase vermeiden!)
  • evtl. das Gift mit dem Mund aus der Einstichstelle saugen
  • möglichst die Einstichstelle großflächig abwaschen und damit die Duftstoffe (Pheromone) entfernen, damit nicht noch mehr Bienen alarmiert werden

Zu einer entspannten Arbeit mit Bienen gehört es aber auch, Bienenstiche aktiv zu vermeiden:

  • die Stimmung der Bienen einzuschätzen lernen
  • das eigene Verhalten anpassen (hohe Aufmerksamkeit gegenüber den Bienen, langsame Bewegungen machen, Fremdgerüche wie Deodorant und Parfum vermeiden)
  • ggf. Arbeitsschutz tragen (Imkerhut mit Schleier, Handschuhe, lange Kleidung, bienendichter Overall)
  • stechlustige Völker konsequent mit sanftmütiger Genetik umweiseln

Bleibt die Frage, ob und wie man Bienenstiche behandeln kann. Unter den Imkerkollegen sind im Wesentlichen 2 Strategien erkennbar:

  1. Bienenstiche mannhaft ertragen und so tun als ob es nicht weh tut. Viele Imker berichten aus eigener Erfahrung, dass das mit der Zeit immer besser gelingt, denn offensichtlich lernt das menschliche Immunsystem, dass kleine Mengen Bienengift zum Leben eines Imkers dazugehören, dem entsprechend gehen die Körperreaktionen mit der Zeit zurück.

  2. Stiche behandeln. Hierzu kursieren zahlreiche Tipps:
  • Behandlung mit natürlichen Hausmittelchen wie z.B. Zwiebel, Spitzwegerich, Franzbranntwein, Tigerbalsam, Erde mit Spucke verreiben oder auch die innere Anwendung von 0,5 - 1 Liter Bier (des Gartenimkers favorisierte Methode)
  • Behandlung mit Arzneimitteln wie z.B. Kortisonsalbe
  • Behandlung mit Geräten zur Stichheilung, die durch lokale Hitzeeinwirkung das Bienengift an der Einstichstelle denaturieren sollen

Interessant auch die Erkenntnis, dass Stiche je nach Alter der Biene unterschiedlich schmerzhaft sind: Junge Bienen haben nur wenig Gift im Stachel, zudem ist deren Stachel noch so weich, dass er nicht ohne weiteres z.B. in die Fingerkuppe eindringen kann. Die alten Tanten hingegen injizieren hohe Mengen Gift und können somit richtig schmerzhaft stechen.

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Stichheiler.

Grundsätzlich skeptisch gegenüber derartigen Behandlungsmethoden, jedoch neugierig gemacht von mehreren Erfahrungsberichten, probierte der Gartenimker dieser Tage ein kleines Gerät zur Linderung des von Insektenstichen hervorgerufenen Juckreizes aus.

 

Es handelt sich dabei nicht um einen Schwangerschaftstest, wie man auf den ersten Blick vermuteten könnte ;-) sondern um einen sog. „Stichheiler“. Das Produkt nennt sich „bite away®“ und kostet ca. 25 Euro. An mehreren Schnakenstichen an so fiesen Stellen wie Knöcheln konnte sich der Gartenimker bereits von der hervorragenden Wirkung dieses Teils überzeugen.

 

Wenn er an den Bienenvölkern arbeitet, befindet sich dieser Zauberstab ab sofort konsequent neben Stockmeisel und Königinnen-Clip in des Gartenimkers Hosentasche.

 

Der Test an echten Bienenstichen steht allerdings noch aus, den sanftmütigen Honigbienen sei Dank… man sollte direkt einmal ein paar Extra-Stiche provozieren ;-)

 

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Die Linde honigt.

Früh morgens um 5:45 Uhr summt es schon laut in den Bäumen am Straßenrand, und ein betörender Duft erfüllt die noch kühle Morgenluft. Die Mädels machen von früh morgens bis spät abends leckeren Honig.

 

Summer at it’s best.

 

Linde in Vollblüte
Linde in Vollblüte
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Spirituelle Momente.

Honig zu ernten ist ein Highlight im Jahresverlauf der Imkerei und ein faszinierendes Erlebnis, das alle Sinne anspricht.

 

Das größte Glück ist allerdings der Augenblick, wenn der Gartenimker die ersten „Stifte“ (=Eier) in einem selbst gezogenen Ableger entdeckt, die junge Königin zum ersten Mal erblickt und begrüßt, sie dann in einem Röhrchen mit einem farbigen Plättchen auf den Schultern „zeichnet“, und sie nach einer Weile wieder in ihr Volk einlaufen lässt.

 

Es sind dies spirituelle Momente, in denen er ehrfürchtig, staunend und dankbar vor Gottes Schöpfung stehend, eine Freude empfindet, die größer ist als alle Honigernten zusammen.

Für Video in höherer Auflösung hier klicken.


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Standort für Ableger.

Es dauert ab der Erstellung eines Brutablegers etwa 4 Wochen, bis eine legende Königin im Volk ist. Bis es soweit ist, sind die Mini-Völkchen sehr labil, denn viele Flugbienen kehren wieder zurück in das Muttervolk. Außerdem werden sie oft Opfer von Räuberei durch andere Bienen, die sie ihres Futters berauben.

 

Ableger am Standort der Muttervölker aufzustellen ist deshalb problematisch. Viel besser ist es, die Ableger direkt außerhalb des Flugkreises der Bienen zu verstellen.

 

Der Gartenimker hat nun endlich einen zweiten Standort für seine Ableger organisiert. Umgeben von Baumwiesen und Phacelia-Feldern ist dies ein vielversprechender Ort für die „Kinderstube“ der jungen Bienenvölker, die ja die Rennpferde der Saison 2018 werden sollen.

 

Da die Blechdeckel ausgegangen sind, musste mit „gelben Säcken“ als Regenschutz improvisiert werden. Im Auto ist nun immer eine kleine Imkerzubehörkiste mit dabei.

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Zuchtkönigin.

Einem Ableger, dem 3h zuvor alle Nachschaffungszellen gebrochen wurden, wird eine begattete Königin von einem Züchter zugesetzt. Nach einstündiger Autofahrt beschnuppern die Bienen aufgeregt ihre Stiefmutter.

 

Nach 2 Tagen wird der Verschluss zum Futterteigstopfen geöffnet, so dass sich die Bienen zu ihrer neuen Stockmutter durchfressen können.

 

Der Gartenimker ist gespannt, ob sie angenommen wird, was durchaus nicht immer klappt.

 

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Ihre Majestät die Bienenkönigin.

Es erfordert ein wenig Geduld und Übung, die eine Königin unter vielen tausend Bienen zu finden. Ein farbiger Punkt auf der königlichen Schulter erleichtert das Auffinden der Stockmutter jedoch ungemein.

 

Nebenbei gibt die Farbe Aufschluss über das Geburtsjahr und somit über das Alter der Königin.

 

Die Jahresfarbe für 2017 ist gelb. Um die Königin zum Aufkleben des Farbplättchens zu fixieren, kann man ein Spezialwerkzeug verwenden, in dem sie durch einen weichen Schaumstoffstempel sanft in das konisch zulaufende Dach des Zylinders gedrückt wird.

 

Geübte Imker halten die Königin beim Zeichnen aber zwischen den Fingern. Der Gartenimker muss das noch üben…

 

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Die Ernte 2017 ist eingebracht.

 

Heute erntete der Gartenimker eine kleine aber feine Menge goldbraunen Sommerhonigs, die letzte Ernte für dieses Jahr.

 

 

Nach dem Schleudern passiert der Honig zwei Edelstahlsiebe und ein feines Nylonsieb mit 0,35mm Maschenweite. Nach einer kurzen Klärphase, in der sich kleinste Wachsteilchen an die Oberfläche sammeln und abgeschöpft werden, wird das flüssige Gold frisch in Gläser abgefüllt.

 

Für die Familie ist die Honigernte inzwischen Routine („Papas Hobby“), so dass dieses Ereignis keine besondere Aufmerksamkeit mehr erregt. Für den Gartenimker waren es einige schöne, meditative Stunden.

 

Den Bienen wurde der Honigraub mit der Gabe von einigen Kilo Zuckersirup versüßt. Es ist der Beginn der Einfütterung für den Winter.

 

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Imkergold.

Feinste Wachspartikel, die sich beim Klären des Honigs innerhalb von eines Tages an der Oberfläche des Honigeimers in Form eines Schaums absetzen, werden abgeschöpft, damit der Honig im Glas absolut klar ist. Die Fotos zeigen den Schaum einer Ernte von ca. 40kg Honig.

 

Man bezeichnet diese absolute Rarität auch als Imkergold. :-)

 

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Loslassen.

Der Gartenimker hat sein erstes Jungvolk abgegeben. So kann eine bienenbegeisterte Bekannte mit der Bienenhaltung im eigenen Garten beginnen.

 

Es verhält sich damit ein bisschen so wie mit dem Loslassen erwachsen werdender Kinder. Der Gartenimker fragt sich: Soll er sich um das Volk sorgen, nachfragen, nachschauen, sich kümmern, sich aufdrängen? Oder besser die Füße still halten und darauf vertrauen, dass alles gut wird?

 

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Bestandsaufnahme.

Von den 4 auf den Außenstandort verbrachten Ablegern haben sich 3 erfolgreich zu Jungvölkern entwickelt, bei einem hat die Begattung der Prinzessin nicht geklappt und das Volk wurde drohnenbrütig. Dieses Volk wurde abgefegt, die 3 anderen zurück an den Heimatstand in der Heilbronner Innenstadt verbracht.

 

Der Gartenimker geht nun mit 3 Wirtschaftsvölkern und 5 Jungvölkern in den Winter, darin 2 Königinnen aus 2016 und 6 Königinnen aus eigener diesjähriger Nachschaffung.

 

Nach einem Kraftakt, bei dem alle Völker auf Mittelwände aus der eigenen Wachsstrecke (und mit etwas Wachs von einem befreundeten Imker) umgezogen wurden, stehen nun alle 8 Völker prächtig da und haben tadellose Brutnester. Mit ein bisschen Glück werden alle Völker über den Winter kommen, und der Gartenimker wird im Frühjahr 2 Völker verkaufen können, um wieder Platz zu schaffen für neue Ableger.

 

Nun kann der Herbst kommen.

 

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Des Gartenimkers Lieblingsfarbe.

Die Bienen nutzen während der kürzer werdenden Tage jede Gelegenheit, um gelben Pollen als Eiweißfutter einzutragen. Eiweiß aus Pollen benötigen sie neben den Kohlehydraten aus dem Honig zur Fütterung der Larven.

 

Die Ableger müssen zurzeit noch Bienenmasse aufbauen, damit sie stark genug für den Winter sind. Im September beginnen die Völker außerdem mit der Aufzucht von besonders langlebigen Winterbienen.

 

Die Fluglöcher der Ablegervölker sind nun verkleinert, so dass es durchaus mal zu Stau beim Ein- und Ausfliegen kommt. Kleine Fluglöcher sind für die Bienen deutlich einfacher gegen Bienen aus anderen Völkern oder andere Eindringlinge wie Wespen zu verteidigen.

 

Deutlich sind auch die „alten Tanten“ zu erkennen: sie haben am Ende ihres erfüllten Bienenlebens nach vielen Trachtflügen und Kämpfen zunehmend weniger Haare „auf dem Buckel“.

 

Und überhaupt ist Gelb des Gartenimkers Lieblingsfarbe.

 

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Honigfabrik: Die Wunderwelt der Bienen.

"Wer anfängt, Bienen zu halten und auch nach drei Jahren, wenn alle Anfängerdramen durchlebt sind, noch Bienenvölker hat, der hat keine Bienen mehr, sondern umgekehrt: Den haben die Bienen."

 

Das kann der Gartenimker aus eigener Erfahrung bestätigen :-)

 

http://read-n-go.de/honigfabrik

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Einfüttern.

Als Ersatz für den entnommenen Honig erhalten die Bienenvölker Zuckersirup als Winterfutter. Der Gartenimker bietet den Damen Sirup in einem 6kg Eimer in einer Leerzarge an.

 

Dieser Leerraum ist mit einer Folie vom darunter liegenden Brutraum abgetrennt. Die Folie ist an einer Ecke umgeschlagen, damit die Bienen das Futter über diesen Durchstieg erreichen können. Sie betrachten den Leerraum als „außerhalb ihrer Wohnung“ und tragen deshalb den Sirup in die Waben im Brutraum vollständig um. Das passiert innerhalb eines Tages, wenn es nicht zu kalt ist. Das Stroh dient als Kletterhilfe und verhindert das Ertrinken einzelner Bienen. Eimer und Stroh sind nach dem gründlichen Ausschlecken „strohtrocken“.

 

 

Des Gartenimkers Bienenvölker sind nun auf ca. 14kg vollständig aufgefüttert. Sie sind stark und gesund, die Bienen fliegen bei Sonnenschein noch verhalten und verteidigen die Fluglöcher erfolgreich gegen Wespen. Sie wirken tiefenentspannt, lassen sich durch niemanden und nichts aus der Ruhe bringen und sind lammfromm, so dass es eine wahre Freude ist.

 

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Sonnenstrahlen im Glas.

Der Herbst hat Einzug gehalten. Während es draußen kühl und regnerisch ist, ist der Geschmack des Sommers mit seinen Blüten, seiner Wärme, seinen bunten Farben und reichen Aromen im Glas eingefangen.

 

Heilbronner Gartenhonig: Sonnenstrahlen im Glas
Heilbronner Gartenhonig: Sonnenstrahlen im Glas

 

Noch vorrätig: „Erste Ernte 2017“ und „Sommerernte 2017“ in Gläsern zu 500g oder 250g.

 

Übrigens: Heilbronner Gartenhonig eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk.

 

Hier kaufen.

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Zarge für Wabenhonig.

Bienenhonig direkt aus der Wabe zu essen ist wohl die ursprünglichste und natürlichste Art dieses Naturprodukt zu genießen.

 

Wabenhonig ist Honig aus reinem Naturbau, gelagert in dem vollständig von den Bienen errichteten Wabenwerk. In diesem natürlichen Lagerort ist der Honig in jeder einzelnen Zelle von den fleißigen Immen mit dünnen Wachsdeckelchen versiegelt worden. Er kann zusammen mit dem hauchfeinen Wachs der Waben gegessen werden. Unter Kennern der Imkerei und Puristen gilt Wabenhonig als Delikatesse.

 

Der Gartenimker nimmt sich die Ernte von Wabenhonig als Projekt für 2018 vor. Rähmchen sind eingekauft und die Spezialzarge ist gebaut.

 

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Winterkontrolle zu Weihnachten.

Bienenvolk im Winter - Blick unter die Folie bei 9°C
Bienenvolk im Winter - Blick unter die Folie bei 9°C

Heute bei 10°C und Nieselregen mal kurz die Deckel abgehoben und von oben durch die Abdeckfolien gelinst. Nicht bei allen Völker tummeln sich so viele Bienen wie auf dem Bild, aber alle sind augenscheinlich wohlauf.

 

Jetzt dürfte es durchaus auch mal richtig kalt werden, damit die Bienenvölker zur Ruhe kommen.

 

Allen Lesern gesegnete Weihnachten.

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