Der erste Honigraum.

Am 05.04. erfolgte die erste umfangreiche Durchsicht des Bienenvolkes. Dabei wurde jede Wabe in Augenschein genommen.

 

Die Fotos zeigen drei Waben in unterschiedlichen Stadien: Eine dunkle Brutwabe mit verdeckelten Arbeiterinnenzellen, eine hellere ausgebaute Futterwabe, aus der frischer Nektar tropft, und eine junge Mittelwand, deren Zellwände gerade erst ausgebaut werden.

 

Dunkle Brutwabe
Dunkle Brutwabe
Futterwabe gefüllt mit frischem Nektar
Futterwabe gefüllt mit frischem Nektar
Teilweise ausgebaute Mittelwand
Teilweise ausgebaute Mittelwand

Erster Honigraum über Absperrgitter
Erster Honigraum über Absperrgitter

Dem Bienenstock wurde eine dritte Zarge mit 10 Leerwaben aufgesetzt - der erste Honigraum. Dieser ist durch ein Absperrgitter von den beiden Bruträumen abgetrennt. So gelangen nur die Arbeiterinnen, nicht aber die Königin in den Honigraum und der Honigraum bleibt brutfrei.

 

Da während der Durchsicht der Himmel bedeckt war und ein kühler Wind wehte, waren die meisten Flugbienen in der Kiste, und diese waren entsprechend nervös da unterbeschäftigt. Dieser Umstand brachte dem Gartenimker bedauerlicherweise mehrere Stiche ein.

 

Einen davon kassierte er in den Hals, was zu einer Schwellung führte und einen weithin sichtbaren Kropf (lt. Wikipedia „eine tastbare, sichtbare oder messbare Vergrößerung der Schilddrüse […] und von der feingeweblichen Struktur oder mit dem bloßen Auge zu erkennenden Gestalt“) hervorrief, dessen vertikale Resonanzfrequenz mit der normalen Schrittfrequenz übereinstimmte, was zu heftigen Schwingungserscheinungen und in Folge dessen zu entsprechendem Gelächter in der Familie führte.

 

 

Der Gartenimker ertrug den Spott dennoch gelassen, der geneigte Leser möge jedoch von weiteren Ausführungen oder gar Illustrationen dieser bemitleidenswerten Situation verschont bleiben.

 

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