Geschichte.

Von Menschen, Bienen und Honig


Der Fleiß der Bienen, die Ordnung des Bienenstaates, die Süße und der Wohlgeschmack, aber auch der Nährwert des Honigs faszinieren und begeistern uns Menschen seit langer Zeit.

 

Schon in der Steinzeit nutzte der Mensch Honig als Nahrungsmittel, wie es 9000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereien mit Honigjägern zeigen.

 

Der Ursprung der Hausbienenhaltung mit geplanter Honiggewinnung wird im 7. Jahrtausend v. Chr. in Anatolien

vermutet.

 

Als Tränen ihres Sonnengottes Ra sollen die alten Ägypter den Honig verehrt haben. Und so überrascht es nicht, dass Archäologen in den Grabkammern der Pharaonen die süße Beigabe fürs Jenseits entdeckten.

Für die Kelten war Met, der Honigwein, das Getränk der Unsterblichkeit.

 

Die griechische Mythologie spricht vom Trank der Götter und verbindet die Biene mit den Göttinnen Demeter und Artemis.

 

In vielen indianischen Traditionen symbolisiert die Biene die Seele.

 

Die Römer, eher dem Irdischen zugeneigt, setzten auf die angeblich potenzsteigernde Wirkung des göttlichen Nektars.

 

Der Koran spricht vom Honig als der ersten Wohltat, die Gott den Menschen erwiesen habe, und lobt seine heilende Kraft.

In der Bibel hat Honig einen höheren Wert als Gold. Er sei süß und wertvoll, gesund und stärkend. Nach Augustinus ist Honig ein Bild für die Zärtlichkeit Gottes und seine Güte.

 

Felszeichnung eines Honigjägers in den Cuevas de la Araña, Spanien
Felszeichnung eines Honigjägers in den Cuevas de la Araña, Spanien

Bildquelle: Wikipedia