Einblicke in die Hobbyimkerei.

Lesen Sie in des Gartenimkers Blog von seinen Erlebnissen bei den Bienen. Verfolgen Sie wie Heilbronner Gartenhonig entsteht. Lassen Sie sich von der Magie dieser faszinierenden Insekten verzaubern. Erfahren Sie spannende und auch kuriose Geschichten aus unserer Hobbyimkerei, sowie interessante Informationen rund um die Honigbiene.

 

Ältere Artikel finden Sie im Blog-Archiv.



Vom Schneiden der Flügel.

In des Gartenimkers Blog hat ein Leser kommentiert, dass das Stutzen der Flügel inzwischen zu den absoluten No-gos gehöre. Und wesensgemäßes Imkern gehe anders.

 

Warum stutzt der Gartenimker den Königinnen einen Flügel? Dies ist tatsächlich eine hässliche Maßnahme – zumindest auf den ersten Blick. Was wird dadurch bewirkt?

 

Es ist eine von mehreren Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Bienenvolk schwärmt. Dies ist besonders wichtig, wenn Bienen in der Stadt gehalten werden, denn es macht Nachbarn nervös, wenn ein Bienenschwarm in deren Garten an einem Baum oder gar im Sonmnenschirm hängt.

 

Das Beschneiden eines Flügels der Königin hindert das Volk zunächst nicht am Schwärmen. Die ausziehenden Bienen merken aber spätestens im übernächsten Garten noch im Fluge, dass ihre Königin nicht dabei ist, und kehren dann unverrichteter Dinge wieder in die alte Wohnung zurück. Nach einer halben Stunde ist dieses beeindruckende Schauspiel wieder vorbei, wie wenn nie etwas gewesen wäre.

 

Die Königin sitzt unterdessen, von einer handballgroßen Bienenkugel sorgsam geschützt, wenige Meter von ihrem Bienenkasten entfernt im Gras.

 

Der Gartenimker setzt sie dann vorsichtig in die Beute zurück, wo sie sofort wieder ihrer Aufgabe nachkommt und stiftet.

 

Und wenn sie nicht gestorben ist dann legt sie noch heute.

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Königinnen zeichnen.

Zwei Wochen nach Bildung der Begattungsvölkchen befinden sich die jungen Königinnen in Eilage, sofern die Hochzeitsflüge stattgefunden haben, die Begattungen erfolgreich waren, und sie danach nicht vom Vogel gefressen wurden und auch wieder in das richtige Flugloch zurückgefunden haben.

 

Der Gartenimker kontrollierte heute die Völkchen auf Eier („Stifte“). Wenn Stifte vorhanden waren, wurde die Königin gesucht, begrüßt und mit einem roten Punkt (Jahresfarbe für 2018) gezeichnet. Ein kleiner, schmerzloser chirugischer Eingriff verhindert, dass die Königin im nächsten Sommer mit ihrem Volk schwärmt.

 

Vorläufige Bilanz: Von 28 edlen Larven haben sich 12 zu Königinnen entwickelt, von diesen wurden 8 erfolgreich begattet und sind in Eilage gegangen.

 

Im nächsten Schritt werden dann die alten Königinnen aus 2017 gegen die neuen aus 2018 ausgetauscht.

 

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Hobeln.

Jedes Jahr im Sommer kann man Bienen beim „Hobeln“ beobachten.

 

Dabei sitzen sie außen an der Beutenwand, in Formation mit dem Kopf nach unten, und bewegen sich schwingend auf und ab, wie wenn sie den Untergrund polieren würden. Dieses Phänomen wird in der Imkerschaft als „hobeln“ bezeichnet.

 

Aber niemand weiß weshalb sie das tun.

 

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Begattungsvölkchen.

Am Nachmittag des errechneten Schlupftermins sind fünf der 13 Königinnen in ihren Schutzkäfigen geschlüpft. Die Restlichen werden in den nächsten Stunden schlüpfen.

 

Für jede der jungen Königinnen – oder besser Prinzessinnen – wird nun ein eigenes Volk erstellt. Diese Begattungsvölkchen bestehen aus je zwei Waben und Bienen aus dem Pflegevolk.

 

In ungefähr einer Woche werden sich die Prinzessinnen auf ihren Hochzeitsflug begeben, auf dem sie sich mit mehreren Drohnen paaren werden. Wenn sie danach wieder in das richtige Flugloch finden und nicht unterwegs von einem Vogel erwischt werden, dann werden sie nach einer weiteren Woche beginnen Eier zu legen.

 

In des Gartenimkers Bienenecke ist heute ein Neubaugebiet entstanden: Neben den Wirtschaftsvölkern stehen dort nun zusätzlich zwei 4er-Ablegerkästen und fünf weitere Ablegerkästen im Standmaß.

 

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