Einblicke in die Honigmanufaktur.

Lesen Sie in des Gartenimkers Blog von seinen Erlebnissen bei den Bienen. Verfolgen Sie wie Heilbronner Gartenhonig entsteht. Lassen Sie sich von der Magie dieser faszinierenden Insekten verzaubern. Erfahren Sie spannende und auch kuriose Geschichten aus unserer Hobbyimkerei, sowie interessante Informationen rund um die Honigbiene.

 

Ältere Artikel finden Sie im Blog-Archiv.



Honigraumbienen zu Kunstschwärmen.

Erstmals hat der Gartenimker Kunstschwärme gebildet, mit jungen Bienen aus mehreren Honigräumen der Wirtschaftsvölker, und mit einer unbegatteten Königin vom Züchter.

 

 

Nun stehen die Völker in ihren neuen Kunstschwarmkisten für drei Tage im Keller. Während dieser Kellerhaft wird aus diesem Bienenhaufen ein Bienenvolk. Erst danach dürfen sie in ihre endgültigen Bienenstöcke an einem neuen Standort einziehen, und die Königin darf ihren Hochzeitsflug absolvieren.

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DIY Kunstschwarmkiste.

DOKUMENT est mort. Vive DRÖNJÖNS!

Mal schnell ein paar Kunstschwarmkisten für kleines Geld gebaut. Auch gut geeignet zum Einfangen und Transportieren von Naturschwärmen J

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Ableger.

Die Stockwaage verrät, dass die Heilbronner Bienen nach einer erfreulichen, etwa 3 Wochen andauernden Lindentracht, nun kaum mehr Nektar finden. Demnächst kann der Honig geschleudert werden!

 

 

Während der eingetragene Sommerhonig noch in den Bienenstöcken trocknet und reift, gedeihen die Ableger am Standort einige Kilometer außerhalb von Heilbronn prächtig. Mit ihren weiß gezeichneten Königinnen sind diese Jungvölker die Rennpferde des nächsten Jahres.

 

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Was für ein Jahr.

Gestern war Mittsommer, der längste Tag des Jahres. Nach den viel zu kühlen Monaten April und Mai, in denen die Bienen kaum Nektar sammeln konnten, und der Gartenimker zufüttern musste, beginnen sich nun die Honigräume langsam zu füllen, während die Sommerlinde in der Heilbronner Innenstadt zu blühen begonnen hat.
So erwartet der Gartenimker keine Rekordernte in diesem Jahr, aber mit etwas Glück dann doch etwas Sommerhonig.

 

Bei den täglichen Gewichtsprofilen der Stockwaage fällt auf, dass die Bienen bereits bei Sonnenaufgang intensiv ausfliegen und an manchen Tagen schon kurz danach mit signifikanten Einträgen zurückkommen.
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Etikettiermaschine.

Wer braucht denn sowas?

Den aufwändigen (und kontemplativen) Vorgang des manuellen Etikettierens hatte der Gartenimker vor einiger Zeit hier beschrieben.

 

Wer jedoch mit einer Abfüllmaschine wie dem Hani-Mandl Honiggläser befüllt, der denkt fast zwangsläufig darüber nach, auch das Etikettieren zu automatisieren. 

 


Erster Entwurf

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Wie man Honig macht.

 

Eine sehr sehenswerte Doku aus der Reihe „SWR Handwerkskunst“, in der die Arbeit des Imkers / der Imkerin am Beispiel der Imkerei Friederich in Weingarten / Pfalz gezeigt wird, und man nachempfinden kann, warum Imkern das neue Yoga ist.

 

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Heilbronn wimmelt.

Bei der Kilianskirche und auf dem Marktplatz, beim Trappenseeschlösschen und in den Weinbergen im Heilbronner Osten, überall wimmelt und wuselt es gehörig. Und natürlich sind das Heilbronner Käthchen und die Kornmäuse immer mit dabei.

 

 

Und wo ist der Gartenimker mit seinen süßen Honigbienen? Wer findet sie als erstes?

 

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Hani-Mandl Reloaded.

Der Herbst ist die Jahreszeit, in der der Gartenimker nichts mehr an den Bienen zu tun hat, und deshalb Zeit hat zu tüfteln, zu bauen und Maschinen zu erfinden, zum Beispiel eine optimierte Version des Abfüllroboters Hani-Mandl.

 

Die erste Version des Abfüllroboters funktioniert zwar tadellos, sieht aber mit den Holzteilen nicht besonders professionell aus. 

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Aus der Brut

Nach einem langen Sommer erleben die Bienen nun die ersten kühlen Herbsttage. Nachdem die Bienenvölker für den Winter aufgefüttert wurden,  und während der letzten Wochen genügend Winterbienen erbrütet haben, stellen sie nun das Brutgeschäft ein und stellen um auf den energiesparenden Wintermodus.

 

 

Das ist am Verlauf der Temperatur im Brutraum deutlich zu erkennen: Haben die Bienen die Brutraumtemperatur seit dem Frühjahr konstant auf etwas über 30°C gehalten, fällt sie nun auf nur noch knapp über 20°C ab (gelbe Kurve).

 

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Honig abschäumen.

Wenn der frisch geschleuderte Honig ein grobes Doppelsieb und ein Feinsieb passiert hat, dann ist er scheinbar klar. Lässt man ihn aber ein paar Tage im Eimer stehen, dann findet man eine weiße Schicht an der Oberfläche vor: Feinste Wachspartikel, die eine geringere Dichte haben als Honig,  sind langsam an die Oberfläche gestiegen und bilden eine Schaumschicht.

  

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Hani-Mandl.

In den letzten Wochen bastelte der Gartenimker einen Honig-Abfüllroboter, der ihm die Dosierung des Honigs beim Abfüllen in Gläser zuverlässig abnehmen soll. Inspiration und Vorlagen wurden initial publiziert in der Facebook-Gruppe "Imkerei und Technik. Eigenbau".

 

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Sommerhonig jetzt verfügbar.

Die Honigernte 2020 ist im Glas!

 

Frühlingsblüte ist ein heller und im Aroma eher milder Blütenhonig von Frühblühern wie Schneeglöckchen, Winterling, Krokus, Löwenzahn und Steinobst.

 

Sommerblüte ist ein aromatischer, gold-brauner Honig von der Linde, Kastanie, Akazie, Himbeere und Brombeere.

 

 

Beide Sorten sind erhältlich in Gläsern zu 500g oder 250g. 

 

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Letzte Honigernte 2020.

Die Bienen beschenken uns mit einem dunklen, wunderbar aromatischen Sommerhonig.

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Wabenhonig / Scheibenhonig.

Honig direkt aus der Wabe zu essen ist wohl die ursprünglichste und natürlichste Art dieses Naturprodukt zu genießen.

 

Wabenhonig oder Scheibenhonig ist Honig aus reinem Naturbau, gelagert in dem vollständig von den Bienen errichteten Wabenwerk. In diesem natürlichen Lagerort ist der Honig von den fleißigen Immen mit dünnen Wachsdeckelchen versiegelt worden. Er kann zusammen mit dem hauchfeinen Wachs der Waben gegessen werden.

 

Unter Kennern und Puristen gilt Wabenhonig als Delikatesse.

 

Erhältlich im Holzrähmchen oder in der ganzen Honigwabe. Nur für kurze Zeit und in kleinen Mengen. Bei Interesse schnell Kontakt aufnehmen!

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Brennstempel.

Futtertasche
Futtertasche

Der Gartenimker wird voraussichtlich bald für bestimmte imkerliche Aktivitäten, wie z.B. die Ablegerbildung, einen Außenstandort nutzen können. Anders als im heimischen Garten, wo immer jemand ein Auge auf die Bienen hat, werden die schicken Holzkisten dort potentielle Langfinger zum Mitnehmen verleiten.

 

Um erst gar keinen Zweifel an den Eigentumsverhältnissen aufkommen zu lassen, lies der Gartenimker einen Brennstempel anfertigen, mit dem die Kisten und die Rähmchen gekennzeichnet werden.

 

Im Bild ist eine selbstgebaute Futtertasche zu sehen, mit der den Ablegervölkern in der trachtarmen Zeit Zuckersirup gefüttert wird. Zur Abdichtung wurde sie mit flüssigem Bienenwachs ausgegossen. 

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Honig-Abfüllautomat.

Dieser Tage stellte der Gartenimker den Prototypen eines halbautomatischen Honig-Abfüllbehälters fertig. Er hört auf den Namen „Hani-Mandl“ („Hani“: aus dem englischen „Honey“ abgeleitet und mit österreichischem Akzent ausgesprochen, „Mandl“: österreichisch für „Männlein“).

 

Herzstück ist ein Einplatinencomputer mit OLED Display mit einer Public Domain Software.

 

Die einzelnen Komponenten wurden in bewährter Weise direkt in China bestellt. Der Nachteil der langen Lieferzeiten ist zugleich ein Vorteil: man hat viel Zeit, das Projekt in der Theorie zu durchdenken und zu planen.

Die erste Inbetriebnahme erfolgte mit Wasser.

 

Erkenntnis dabei: 500g Wasser passen nicht in ein 500g Honigglas LOL.

 

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Lindenblüte.

Am 21. Juni war Sommersonnwende. Die Tage werden wieder kürzer. Die Linden in der Stadt stehen in Vollblüte, die Bienen sammeln fleißig Nektar.

 

Nur noch wenige Tage, dann ist die Blühsaison 2020 vorbei.

 

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Schwarm Nr. 3.

Dieser Bienenschwarm in der Heilbronner Oststadt erforderte eine Leiter und etwas Akrobatik beim Bergen, und brachte dem Gartenimker eine ganze Reihe Stiche, vor allem am Kopf, ein. Netterweise haben die Bienen in beide Ohrläppchen gestochen, so dass die Schwellung jetzt wenigstens symmetrisch ist, und man meinen könnte „des g’hört so“.

 

Der Gartenimker lernt: Nicht immer sind Schwärme friedlich. Nächstes mal wird wohl zumindest ein Schleierhut getragen.

 

Und wie wenn er’s geahnt hätte, fegte er vormittags noch ein drohnenbrütiges Volk ab, so dass für den Neuzugang „just in time“ zufällig eine Kiste frei geworden ist. Dort hinein wurde der Schwarm direkt vor Ort einlogiert.

 

Am Abend war dann bei einem wohlverdienten kühlen Bierchen Füße hochlegen angesagt. Das Werk betrachtend und die Völker im Garten zählend und auf 13 kommend, denkt sich der Gartenimker, dass das so nicht weitergehen kann.

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Schwarm Nr. 2.

Bienenschwarm im Campuspark nahe dem BUGA Gelände: Direkt neben einem Spielplatz lag vergangenen Sonntag ein Bienenschwarm auf dem Boden, nachdem der Zweig, an dem er sich in luftiger Höhe niedergelassen hatte, brach. 

 

Nachdem ein Teil der Bienen mitsamt der Königin im Eimer war, folgten die anderen Bienen in einer beeindruckenden Karawane in den Eimer. Den Letzten wiesen die sterzelnden Arbeiterinnen den Weg in die provisorische „Kiste“.

 

Zu Hause angekommen, bekam der Schwarm eine „richtige“ Bienenkiste, ausgestattet mit Holzrähmchen für den Bau frischer Waben.

 

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Wanderböcke.

Dieser Tage  mal wieder ein nettes kleines Bastelprojekt umgesetzt: Aus einfachen Holzlatten entstanden drei Böcke mit verstellbaren Füßen. Damit können je 2 Beuten auch auf unebenem Untergrund ohne Werkzeug aufgestellt und das Ganze einfach transportiert werden.

 

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Flugverkehr bei Volltracht.

Das Geschehen am Flugloch – vor ein paar Tagen eingefangen in Zeitlupe – ist beeindruckend:

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Honig sammeln als gäbe es kein Morgen.

Die Frühtracht ist vorbei, so dass die Bienen während der letzten Tage nur wenig Nektar eintragen konnten.

 

Allerdings hat sich auf den Blättern mancher Lindenbäume in der Nachbarschaft eine klebrige Schicht aus Honigtau gebildet, den die Bienen jedoch aufgrund der extrem trockenen Witterung nicht aufnehmen konnten.

 

Nachdem es nachts etwas geregnet hat, konnten die Bienen gestern endlich den verdünnten Honigtau von den Blättern sammeln.

 

Das ist sehr schön am Gewichtsverlauf der Stockwaage zu sehen, auf der ein nur mittelstarkes Volk steht:

 

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Impressionen von der Arbeit des Gartenimkers mit den Bienen.

Imkern ist so ähnlich wie Angeln: Beim Hobbyimkern darf man alleine sein und muss nichts Vernünftiges machen. Darf aber tüfteln, bauen, Maschinen erfinden, sich mit der Unberechenbarkeit lebender Wesen herumschlagen und muss immer mal raus.

 

Es ist mentales Füße hochlegen mit dem Flair unaufschiebbarer Arbeiten. Ein mit hoher Reputation versehener Grund, sich dem alltäglichen Trott der ewigen Verfügbarkeit zu entziehen. In anderen Zusammenhängen nennt sich das Lebensqualität, oder "work-life-balance".

 

Unbezahlbar sind die schönen Momente am Bienenstand und die Emotionen beim Abfüllen des eigenen Honigs in Gläser.

 

Und spätestens mit 70 Jahren hat man dann eine gute Möglichkeit, eine eventuell auftretende Kauzigkeit auf das jahrelange Imkern zu schieben.

 

Der Rest der Familie genießt übrigens auch die Besonderheit, es werden Bestellungen überbracht, Kinder kommen zum Gucken, Schleudergehilfen stehen Schlange. Dem Honig beim Rauslaufen zugucken wird als entspannendes Meditations-Element geschätzt: Imkern ist das neue Yoga.

 

Und überhaupt: Wie kurz ist denn so ein Leben.

 

Schöner und treffender kann man es nicht sagen.

 

Gedanken inspiriert von Beiträgen im Imkerforum

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Erste Honigernte 2020.

Die Heilbronner Bienen waren fleißig. Heute den köstlichen Frühlingshonig geerntet – und dabei keinen einzigen Stich kassiert J

 

 

In wenigen Tagen wird der neue Honig in Gläser abgefüllt.

 

Vorbestellungen nimmt der Gartenimker gerne entgegen.

 

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Schwarmnotruf aus Unterheinriet.

Heute einen stattlichen Schwarm geerntet. Wegen des kühlen Regenwetters kein Flugbetrieb, die Bienen hingen ganz ruhig in der Hecke. Super zahme Bienen, sodass der Gartenimker mit der bloßen Hand in die Schwarmtraube greifen konnte ohne gestochen zu werden.

 

In die Schwarmfangkiste geschüttet, ging von den Bienen während der Heimfahrt ein lautes Summen aus. Außerdem ein intensiver Geruch, der an einen nassen Hund erinnert. Und eine bemerkenswerte Wärme – geschätzt 35°C.

 

Zu Hause, nach kurzer Zeit, hängte sich der Schwarm an den Deckel des Kastens, und beruhigte sich. Nach einem Tag in der Garage darf er morgen in seine neue Kiste im Garten einziehen.

 

Einfach mal tagsüber spontan einen Schwarm ernten zu können, das ist ein weiterer Vorteil von HomeOffice.

 

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Temperaturprofil im Brutraum.

Seit heute wird auf der Seite mit den Live-Daten der Stockwaage nicht nur die Temperatur in der Mitte des Brutraumes angezeigt, sondern die Temperaturen in jeder der 11 Wabengassen. So kann man beobachten, wie groß das Brutnest gerade ist, was besonders in der kalten Jahreszeit interessant sein dürfte.

 

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Wabenhonig.

Die Bienen sind fleißig und füllen die Zellen mit Nektar – beim Waagvolk rund 1 Kilogramm pro Tag. Auch einige Kassetten Wabenhonig entstehen in diesen Tagen in der Fertigungslinie ;-)

 

 

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Erster Nektareintrag.

Die Honigräume sind seit drei Wochen auf den Völkern. In dieser Woche begann die Kirsch- und Apfelblüte.

 

Die Stockwaage zeigt nun wieder tägliche Gewichtszuwächse, schön zu sehen in den Diagrammen. Es ist immer wieder faszinierend, wie schnell es nach dem Winter losgeht und die Natur explodiert.

 

Besonders interessant sind auch die Temperaturverläufe: Seit dem 21. März, dem Datum der Tag- und Nachtgleiche, wird die Temperatur im Brutraum von den Bienen bei exakt 35°C gehalten (gelbe Kurve), mit einer Abweichung vom maximal ±0,5°C.

 

Das gelingt den Bienen unabhängig von den Außentemperaturen (blaue Kurve). Die Temperatur im Honigraum (rote Kurve) folgt der Außentemperatur auf einem höheren Niveau, fällt jedoch nachts noch empfindlich ab, da das Volk noch stark wächst und momentan noch nicht genug Bienen da sind um Brut- und Honigraum gleichzeitig zu heizen. Das Heizen des Brutraums ist für das Volk überlebenswichtig und hat deshalb eine höhere Priorität als das Heizen des Honigraums. Im Sommer wird der Honigraum auf 31°C bis 36°C temperiert.

 

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Frühlingsgrüße.

Impressionen aus dem Garten, wo einen der intensive Duft von Blüten und frischem Nektar umgibt.

 

 

Entspannung pur nach einem Home-Office Tag im Keller.

 

 

Erkenntnis: Für Bienen gibt es keine Corona-Krise.

 

 

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Der Tod der Bienen erklärt - Parasiten, Gift und Menschen.

Kurzgesagt - In a Nutshell.

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Globalisierung.

Durch die zahlreichen internationalen Kontakte im Rahmen des Gartenimkers Berufstätigkeit gibt es inzwischen zahlreiche Leser aus vielen Ländern rund um den Globus. Deshalb stellen wir für unsere geschätzten internationalen Follower auf unserer Homepage die Informationen, inklusive unseren Blog, nun auch in englischer Sprache zur Verfügung.

 

 

Wählen Sie rechts oben im Menü Ihre bevorzugte Sprache.

 

 

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Blütenpracht auf den Kanarischen Inseln.

Eine Möglichkeit, die imkerlichen Entzugserscheinungen im Vorfrühling abzumildern ist es, dorthin zu reisen, wo es wärmer ist: Auf Gran Canaria, genauer gesagt im Botanischen Garten der Hauptstadt Las Palmas, durfte der Gartenimker vor wenigen Tagen diese wunderbaren Pflanzen inklusive vieler sammelnden Bienen bewundern.

 

Er kann es kaum erwarten, dass das große Blühen auch in unseren Breitengraden beginnt.

 

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Jahreshonig 2019.

Sonnenstrahlen und Blüten, eingefangen in einem Glas goldgelben Honigs.

So schmeckt der Sommer 2019.

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Erntevorbereitung.

Einen Tag vor der Honigernte werden die Bienenstöcke für die Entnahme des Honigs vorbereitet:

 

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Honig frisch aus der Wabe.

Nach dem abendlichen Grillen noch rasch einen kleinen Nachtisch direkt aus dem Bienenstock stibitzt. Köstlich!

 

Vor der Ernte muss der Honig noch etwas von den Bienen getrocknet werden. Man darf gespannt sein auf den Jahreshonig 2019.

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Die Linde honigt.

Nachdem das Frühjahr honigmäßig ein Totalausfall war, brummt es jetzt heftig in den Lindenbäumen in Heilbronns Innenstadt, und die Stockwaage zeigt tägliche Gewichtszunahmen von fast 2 kg.

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HoneyPi.

Einführung

HoneyPi ist eine smarte Bienenstockwaage zum Selbstbauen, basierend auf dem Einplatinencomputer „Raspberry Pi“.

 

Über Sensoren werden das Gewicht des Bienenstocks sowie weitere Größen wie Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck gemessen und können über Internet live z.B. auf dem Smartphone visualisiert werden. Bei definierten Ereignissen, z.B. einem Schwarmabgang, wird eine Nachricht auf das Smartphone gesendet.

 

Bei diesem IoT ("Internet of Things") Device handelt es sich um ein Open-Source Projekt, so dass das System bei Bedarf flexibel z.B. um eine Webcam erweitert werden kann.

 

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Schwarmalarm.

Am Samstag, nach einer kühlen und regnerischen Woche, beschloss ein Bienenvolk zu schwärmen. Hat der Gartenimker wohl doch eine Schwarmzelle übersehen.

 

Sah’s, fand die Königin vor der Beute sitzen (sie ist gewissermaßen gehandicapt und kann deshalb nicht richtig fliegen), setzte sie in das Flugloch in welchem sie schleunigst verschwand. Die sterzelnden Bienen sagen „Kommt zurück Schwestern, Mutti ist hier drinnen“, und nach einer halben Stunde war alles wie wenn nie etwas gewesen wäre.

 

Eines muss man ja sagen: es sind nette Girls.

 

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Schwarmkontrolle.

Schwarmzellen
Schwarmzellen

Bilder wie diese sind der Grund warum zurzeit alle 7 Tage eine Kontrolle der Brutwaben stattfinden sollte. Ein schwarmtriebiges Volk legt massenhaft Schwarmzellen an, in denen junge Königinnen heranwachsen. Nicht immer sind sie an so exponierter Stelle und leicht aufzufinden wie in diesem Bild.

 

Der Superorganismus Bien folgt seinem Vermehrungstrieb: Sobald eine der Zellen verdeckelt ist, ist der Auszug der Königin mit der Hälfte aller Bienen nicht mehr zu verhindern.

 

Bienenkönigin
Bienenkönigin

Geburtenkontrolle bedeutet also für den Imker jede einzelne Schwarmzelle zu finden und zu brechen.

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Pollenfalle.

Pollenfalle
Pollenfalle

So eine Pollenfalle ist ein raffiniertes Gerät: Die Bienen müssen sich auf den Weg in den Bienenstock durch ein Lochblech zwängen, das gerade groß genug ist dass sie selber durchpassen. Die Pollenhöschen werden dabei abgestreift und fallen durch ein Gitter in eine Schublade, wo der Imker den Pollen bequem ernten kann.

 

Da die Bienen den Pollen zur Fütterung der Larven selber dringend brauchen, werden 2 dieser Pollenfallen täglich vor ein anderes der 8 Völker gesetzt.

 

Morgen kommen die Honigräume drauf.

 

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Heilbronner Gartenhonig im HARBR. Hotel & boardinghouse Heilbronn.

Ab sofort kann man unseren Honig in diesem schicken außergewöhnlichen Haus direkt am BUGA Gelände zum Frühstück genießen.

 

Wir gratulieren herzlich zur Eröffnung und freuen uns, mit unserem erstklassigen lokalen Honig auf diesem Weg Ihren Gästen den Start in den Tag versüßen zu dürfen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern :-)

 

Heilbronner Gartenhonig im HARBR. Hotel & boardinghouse Heilbronn
Stillleben mit Heilbronner Gartenhonig
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Der Frühling kündigt sich an.

An den ersten milden Tagen das Jahren 2019 erfreut sich der Gartenimker an 8 gesunden Bienenvölkern.

 

Die fleißigen Immen finden schon Pollen, den sie an ihren Hinterbeinen in die Kisten bringen, um damit die jungen Larven zu ernähren.

 

Während erste Frühblüher zaghaft ihre Köpfchen aus der Erde recken, ist bei den Bienen die Vorbereitung auf das große Blühen schon in vollem Gang.

 

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Honiggläser etikettieren.

In unserer Manufaktur stellen wir nicht nur den köstlichen Honig in traditioneller Handarbeit her (besser gesagt stellen ihn die Bienen her - wir ernten ihn und füllen ihn frisch in Gläser ab). Auch die Etiketten entwerfen wir selber und bekleben die Gläser manuell.

 

Das ist aufwändiger als die Etiketten fertig aus einer Druckerei zu beziehen und die Gläser maschinell zu bekleben. Der durchaus meditative Charakter dieser Arbeit lässt den Gartenimker auch dies genießen - am liebsten an kalten Wintertagen bei einer gemütlichen Tasse Tee und begleitet von schöner Musik.

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Zur Ruhe kommen.

Langsam kehrt Ruhe bei den Bienen ein – der Winter kann kommen.

 

Die Bienenvölker sind seit einigen Wochen fertig aufgefüttert und werden auf einer Zarge überwintern. Die ersten Frostnächte stehen unmittelbar bevor. Bei mildem Wetter fliegen sie noch verhalten.

 

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Wir bauen einen Beutenbock.

Der Gartenimker brach letztens beim Übersteigen einer seiner inzwischen recht morschen Holzpaletten, auf dem sonst die Bienenkästen stehen, mit dem Fuß durch das Holz. Es war dies Grund genug, die Aufstellung der Beuten im Garten nach 5 Jahren Provisorium etwas professioneller zu gestalten und nämlich einen stabilen und schicken Beutenbock zu bauen.

 

Nach Berechnung der Statik und Ermittlung der erforderlichen Balkenmaße morgens rasch die Zutaten gekauft und bei herrlichem Herbstwetter auf der Terrasse drauf los geschreinert. Schönes Projekt für so einen goldenen Oktobertag :-)

 

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Zarter als das gepflegteste Katzenfell.

Nun ist es doch noch wahr geworden und ein großer Wunsch des Gartenimkers für 2018 hat sich erfüllt:

 

Heute bot sich die Gelegenheit, einen kleinen Bienenschwarm, der sich an einem Apfelbaum im Garten niedergelassen hat, mit den bloßen Händen zu bergen. Die Bienen sind dabei lammfromm gewesen.

 

Was für ein großartiges, tief bewegendes Ereignis!

 

Ein junger Bienenschwarm ist am Tage seiner „Geburt“ sehr sanft und nicht wehrhaft, so dass die Bienen  auf diese Weise berührt werden können.

 

Und es stimmt tatsächlich: Der Körper des Biens fühlt sich warm an und zarter als das gepflegteste Katzenfell.

 

Das Vibrieren der vielen Beinchen und Flügelchen kribbelt in der Hand wie hunderte ganz leichte Stromstöße.

 

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Von Supermarkt- und Bio-Honigen.

 

 

Honig von anderen Kontinenten wie z.B. China muss ja nicht automatisch schlecht sein. Aber ist Honig noch „Bio“, wenn er um die halbe Welt transportiert wurde?

 

 

Wer das nicht will, der kauft regionalen Honig direkt beim Imker.

 

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Mittelwände gießen.

10 kg Wachsblöcke wurden zu 140 Mittelwänden umgearbeitet.

 

Das Gelingen des Gusses in der wassergekühlten Mittelwandgießform hängt von vielen Parametern ab, u.a. von Wachstemperatur, Kühlwasserdurchfluss, Geschwindigkeit und Druck beim Schließen der Form und Wartezeit bis zum Öffnen des Deckels.

 

Somit ist auch dieser Schritt eine Geduldsprobe bzw. geschenkte meditative Lebenszeit :-)

 

Die fertigen Mittelwände besitzten durchaus eine visuelle und olfaktorische Ästhetik.

 

Das Video zeigt einen kompletten Durchlaufzyklus.

 

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Waben zu Wachsblöcken.

Blöcke aus reinem Bienenwachs
Blöcke aus reinem Bienenwachs

Zum Ende der Bienensaison bereitet der Gartenimker das aus dem Sonnenwachsschmelzer und jungen leeren Waben gesammelte Wachs auf. Dazu kocht er es in einem großen Einmachtopf zusammen mit Wasser auf. Wasserlösliche Stoffe wie z.B. Honigreste lösen sich im Wasser und können entsorgt werden.

 

Anschließend ruht das flüssige Wachs einige Stunden um sich zu klären. Dabei setzen sich weitere Bestandteile wie z.B. Bienenteile, Propolis und Pollen oben oder unten ab.

 

Das so gereinigte Wachs wird behutsam mit einer Suppenkelle in leere Eisbecher geschöpft und erstarrt darin langsam.

 

Als Ergebnis dieser schweißtreibenden Arbeit in der Wachsküche hält der Gartenimker 10 kg wertvolles, reines Bienenwachs in seinen Händen. In Blockform ist es als Rohstoff für neue Mittelwände unbegrenzt haltbar und kann platzsparend gelagert werden.

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Waldhonig aus der Heilbronner Innenstadt.

Der 2018er Honig ist geerntet, geschleudert und frisch in Gläser abgefüllt.

 

Ab sofort erhältlich: Frühtracht in 250g Gläschen und ein überraschend dunkler Sommerhonig mit einem hohen Anteil von der Linde in 250g oder 500g Gläsern.

 

Heilbronner Gartenhonig
Heilbronner Gartenhonig
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Erster Wabenhonig.

Bienen sind eigenwillige Damen: Nicht alle Wabenhonigrähmchen wurden so schön ausgebaut wie diese.

 

Für den ersten Versuch kann sich das Ergebnis aber durchaus sehen lassen, meint der Gartenimker.

 

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Impressionen von der Honigernte.

Honig zu ernten ist einer der Höhepunkte im Bienenjahr – zumindest für den Imker. Die zweite und letzte Schleuderung in diesem Jahr brachte einen überraschend dunklen Honig hervor, mit einem hohen Anteil Blatthonig von der Linde. Gewissermaßen Waldhonig, von Bienen gesammelt und geerntet in der Heilbronner Innenstadt.

 

Nur noch wenige Tage, dann steht diese Delikatesse frisch in Gläser abgefüllt zur Verfügung.

 

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Die Königin finden.

Immer wieder wird der Gartenimker gefragt, wie er bei zehntausenden Bienen im Bienenstock die Königin finden kann. Dazu ist in der Tat ein wenig Übung erforderlich.

 

Die Königin unterscheidet sich in folgenden Merkmalen von den anderen Bienen:

 

· größer als Arbeiterinnen

 

· langer, eher schlanker Hinterleib

 

· keine Haare auf dem Brustschild

 

· hellbraune Beine

 

In der Regel wird die Königin von ihrem „Hofstaat“ begleitet. Das sind Arbeiterinnen, die sich ihr aus allen Richtungen zuwenden, sie füttern und leiten, schön zu erkennen auf dem ersten Foto. Um dieses charakteristische Muster zu erkennen, hilft es die Wabe als Ganzes zu betrachten und eher in die Ferne zu fokussieren.

 

Königinnen sind allerdings auch lichtscheu und verstecken sich häufig auf der Schattenseite der Wabe, oft auch auf dem Seitenschenkel des Rähmchens.

 

Ist die Königin einmal mit einem farbigen Plättchen gezeichnet, dann fällt die Suche deutlich leichter.

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Vom Schneiden der Flügel.

In des Gartenimkers Blog hat ein Leser kommentiert, dass das Stutzen der Flügel inzwischen zu den absoluten No-gos gehöre. Und wesensgemäßes Imkern gehe anders.

 

Warum stutzt der Gartenimker den Königinnen einen Flügel? Dies ist tatsächlich eine hässliche Maßnahme – zumindest auf den ersten Blick. Was wird dadurch bewirkt?

 

Es ist eine von mehreren Maßnahmen, um zu verhindern, dass das Bienenvolk schwärmt. Dies ist besonders wichtig, wenn Bienen in der Stadt gehalten werden, denn es macht Nachbarn nervös, wenn ein Bienenschwarm in deren Garten an einem Baum oder gar im Sonmnenschirm hängt.

 

Das Beschneiden eines Flügels der Königin hindert das Volk zunächst nicht am Schwärmen. Die ausziehenden Bienen merken aber spätestens im übernächsten Garten noch im Fluge, dass ihre Königin nicht dabei ist, und kehren dann unverrichteter Dinge wieder in die alte Wohnung zurück. Nach einer halben Stunde ist dieses beeindruckende Schauspiel wieder vorbei, wie wenn nie etwas gewesen wäre.

 

Die Königin sitzt unterdessen, von einer handballgroßen Bienenkugel sorgsam geschützt, wenige Meter von ihrem Bienenkasten entfernt im Gras.

 

Der Gartenimker setzt sie dann vorsichtig in die Beute zurück, wo sie sofort wieder ihrer Aufgabe nachkommt und stiftet.

 

Und wenn sie nicht gestorben ist dann legt sie noch heute.

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Königinnen zeichnen.

Zwei Wochen nach Bildung der Begattungsvölkchen befinden sich die jungen Königinnen in Eilage, sofern die Hochzeitsflüge stattgefunden haben, die Begattungen erfolgreich waren, und sie danach nicht vom Vogel gefressen wurden und auch wieder in das richtige Flugloch zurückgefunden haben.

 

Der Gartenimker kontrollierte heute die Völkchen auf Eier („Stifte“). Wenn Stifte vorhanden waren, wurde die Königin gesucht, begrüßt und mit einem roten Punkt (Jahresfarbe für 2018) gezeichnet. Ein kleiner, schmerzloser chirugischer Eingriff verhindert, dass die Königin im nächsten Sommer mit ihrem Volk schwärmt.

 

Vorläufige Bilanz: Von 28 edlen Larven haben sich 12 zu Königinnen entwickelt, von diesen wurden 8 erfolgreich begattet und sind in Eilage gegangen.

 

Im nächsten Schritt werden dann die alten Königinnen aus 2017 gegen die neuen aus 2018 ausgetauscht.

 

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Hobeln.

Jedes Jahr im Sommer kann man Bienen beim „Hobeln“ beobachten.

 

Dabei sitzen sie außen an der Beutenwand, in Formation mit dem Kopf nach unten, und bewegen sich schwingend auf und ab, wie wenn sie den Untergrund polieren würden. Dieses Phänomen wird in der Imkerschaft als „hobeln“ bezeichnet.

 

Aber niemand weiß weshalb sie das tun.

 

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Begattungsvölkchen.

Am Nachmittag des errechneten Schlupftermins sind fünf der 13 Königinnen in ihren Schutzkäfigen geschlüpft. Die Restlichen werden in den nächsten Stunden schlüpfen.

 

Für jede der jungen Königinnen – oder besser Prinzessinnen – wird nun ein eigenes Volk erstellt. Diese Begattungsvölkchen bestehen aus je zwei Waben und Bienen aus dem Pflegevolk.

 

In ungefähr einer Woche werden sich die Prinzessinnen auf ihren Hochzeitsflug begeben, auf dem sie sich mit mehreren Drohnen paaren werden. Wenn sie danach wieder in das richtige Flugloch finden und nicht unterwegs von einem Vogel erwischt werden, dann werden sie nach einer weiteren Woche beginnen Eier zu legen.

 

In des Gartenimkers Bienenecke ist heute ein Neubaugebiet entstanden: Neben den Wirtschaftsvölkern stehen dort nun zusätzlich zwei 4er-Ablegerkästen und fünf weitere Ablegerkästen im Standmaß.

 

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Zellen käfigen.

Während die Zellen noch nicht verdeckelt waren, wurden die Königinnenlarven intensiv von den Ammenbienen mit Weiselfuttersaft gefüttert.

 

Am 4. Tag nach dem Umlarven sind von den 28 Larven 13 zu Weiselzellen entwickelt. Alle Zellen sind nun verdeckelt. Im Inneren der Zelle „klebt“ die edle Made oben in ihrem Futtersaft. Um die Zelle herum befinden sich Knäuel von Bienen, die die Zellen beschützen und deren Temperatur konstant halten.

 

Diese werden nun mit Schutzkäfigen geschützt, um ein Verbauen zu verhindern. In jeden Käfig kommen noch 2 bis 3 Begleitbienen, die von den anderen Bienen gefüttert werden und ihrerseits die Königin nach ihrem Schlüpfen füttern.

 

Nun folgt die Zeit der Puppenruhe, in der die Metamorphose von der Streckmade zur Puppe abläuft. Als Puppe hängt sie an einem hauchfeinen Faden am Zelldeckel und entwickelt sich nach unten. Deshalb ist es nun wichtig sehr vorsichtig und erschütterungsfrei arbeiten.

 

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Anpflege der Larven.

Knapp 48 Stunden nach dem Einhängen des Zuchtrahmens kontrolliert der Gartenimker ob die Larven angenommen und gepflegt werden.

 

Der Zuchtrahmen hängt voll mit Bau- und Pflegebienen. Die Weiselnäpfchen sind bereits mit Wachs ausgebaut worden.

 

Das Volk ist ruhig und harmonisch. Rauch ist nicht erforderlich, um mit diesen Bienen zu arbeiten.

 

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Frisch geschleuderter Honig.

Heute hat der Gartenimker mit Hilfe seiner jüngsten Tochter die erste Ernte 2018 geschleudert.

 

Der Honig läuft nach dem Schleudern durch drei Siebe. Danach ruht er einen oder zwei Tage, damit feinste Wachspartikel und Luftblasen an die Oberfläche steigen und abgezogen werden können. Dann wird er in Gläser abgefüllt.

 

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Erste Zuchtreihe.

Des Gartenimkers Ziel für das Jahr 2018 ist die Königinnenvermehrung über Zuchtrahmen zu erlernen.

 

Nun erfolgte der erste Versuch einer Königinnenzucht auf Basis von Zuchtstoff von der Mutterstation des LVWI (Landesverband Württembergischer Imker). Die Larven kommen von leistungsgeprüften Königinnen und sind das Ergebnis der Selektion positiver Eigenschaften (u.a. Brutverhalten, Sanftmut, Varroa-Toleranz, Honigerträge, Wabenstetigkeit, Schwarmtrieb).

 

Die Larven werden in Weiselnäpfchen auf einem Zuchtrahmen in das Pflegevolk gegeben, das 10 Tage zuvor aus Brutwaben mehrerer Völker gebildet wurde. Zum Zeitpunkt der Zuchstoffgabe sind die meisten der jungen Bienen geschlüpft, das Volk quillt förmlich über: Tausende junger Ammenbienen warten darauf, die edlen Larven pflegen zu dürfen.

 

Damit die Larven angenommen werden, müssen zuvor alle Nachschaffungszellen gebrochen werden, so dass die Pflege der zugesetzten Larven für das Volk die einzige verbleibende Möglichkeit darstellt, sich eine Königin nachzuschaffen.

 

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Invented for life.

Eine hübsche Lady nascht an gezuckertem Tee, während der Gartenimker seinen Urlaubstag bei bestem Maiwetter genießt.

 

Das dabei entstandene Stillleben ist beim zweiten Hinsehen unerwartet tiefgründig: Der Bosch-Slogan „Invented for Life“ auf der Tasse könnte sich auch auf das Zuckerwasser beziehen (aus der Perspektive der Biene), oder auf die Bienen selbst (aus der Perspektive des Menschen - oder der Natur selbst).

 

Das wirft dann zwangsläufig die Frage nach dem Erfinder auf…

 

Nachdenkliche Grüße zum Vatertag ;-)

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Schwarmbergung mit der bloßen Hand.

 

Jemanden so zart und respektvoll mit Bienen umgehen zu sehen fasziniert den Gartenimker und bewegt ihn tief. Der Körper des Biens fühle sich warm an und zarter als das gepflegteste Katzenfell.

 

Ein junger Bienenschwarm ist am Tage seiner „Geburt“ sehr sanft und nicht wehrhaft, so dass die Bienen mit der bloßen Hand auf diese Weise berührt werden können.

 

Der Gartenimker freut sich auf die Gelegenheit das selbst zu erfahren. Jetzt ist Schwarmzeit, da sollten die Chancen nicht allzu schlecht stehen… :-)

 

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Tracht.

Die Bienen sind fleißig, das Wetter passt. Bald wird die Frühtracht geerntet :-)

 

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Wabenhonig.

Dieses Jahr scheint alles gleichzeitig zu blühen. Während die Natur regelrecht explodiert, beginnen die Bienen die Wabenhonigrähmchen auszubauen und mit Nektar zu füllen. Leider jedoch nicht so wie der Gartenimker es will: Anstatt die Waben ausgehend von den oben befestigten Anfangsstreifen zu errichten, bauen die Bienen sie von unten und zwar kreuz und quer. So wird das nichts.

 

Deshalb musste der Gartenimker heute ein bisschen mit seinen Mädels schimpfen. Die begonnenen Waben wurden entnommen und die Rähmchen um 180° gedreht, so dass sich die Anfangsstreifen aus Wachs nun auf der Unterseite befinden.

 

Reset - zurück auf Los. Neues Spiel, neues Glück.

 

Faszinierend ist es aber allemal, wie so ein filigranes Wabenwerk mit so leckerer Füllung quasi aus dem Nichts entsteht.

 

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Weidenkätzchen.

Erste Frühlingsboten: Die Bienen sammeln Pollen an einer Weide.

 

Die Natur steht sowas von in den Startlöchern. Bald geht es los.

 

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Geburtstags-Met.

An seinem Geburtstag hat der Gartenimker zur Feier des Tages 25l Honigwein angesetzt und auf diese Weise Reste verwertet, z.B. Honig aus Gläsern mit beschädigtem Etikett oder Deckeln.

 

In ungefähr 4 Wochen ist der Göttertrunk dann voraussichtlich durchgegoren und kann in Flaschen abgefüllt werden.

 

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Es summt.

Alle Völker fliegen bei 8°C. Bisher keine Winterverluste. Was für eine Freude.

 

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Futterteig.

Diejenigen Völker, deren Futterbestand gering ist, haben jeweils 2,5 kg Futterteig bekommen. Durch die Folie hindurch kann man die zehrenden Bienen beobachten.

 

Ansonsten werden die Völker weiterhin in Ruhe gelassen.

 

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Futtervorräte.

Gewichtsverlauf Futter im Bienenvolk
Gewichtsverlauf Futter im Bienenvolk

Von Zeit zu Zeit wiegt der Gartenimker seine Beuten und schätzt so die Futtermenge ab. So zeigt sich, dass die Vorräte Ende Januar mit ca. 4 bis 7kg pro Volk recht knapp sind, was vermutlich auch dem milden Winter geschuldet ist.

 

Ein Volk verbraucht im Moment etwa 0,5kg Futter pro Woche. Das kann man schön in einem Diagramm ablesen. Der Knick Ende Dezember resultiert aus einem Umhängen von Futterwaben zum Ausgleich der Vorräte zwischen den Völkern.

 

Der Futterverbrauch wird nun bald deutlich ansteigen, weil das Brutgeschäft wieder beginnt. Deshalb muss das Gewicht jetzt engmaschiger kontrolliert und ggf. Futterteig aufgelegt werden.

 

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Frühlingsboten.

Die ersten Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen schieben zaghaft erste Blüten aus dem Boden. Die Hasel staubt. Die Natur steht in den Startlöchern.

 

Vor den Bienenstöcken ist es bei 9°C und bedecktem Himmel noch ruhig. In den Kästen summt es.

 

Für den Gartenimker heißt es noch warten – und die Futtersituation im Auge behalten.

 

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Winterkontrolle zu Weihnachten.

Bienenvolk im Winter - Blick unter die Folie bei 9°C
Bienenvolk im Winter - Blick unter die Folie bei 9°C

Heute bei 10°C und Nieselregen mal kurz die Deckel abgehoben und von oben durch die Abdeckfolien gelinst. Nicht bei allen Völker tummeln sich so viele Bienen wie auf dem Bild, aber alle sind augenscheinlich wohlauf.

 

Jetzt dürfte es durchaus auch mal richtig kalt werden, damit die Bienenvölker zur Ruhe kommen.

 

Allen Lesern gesegnete Weihnachten.

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Zarge für Wabenhonig.

Bienenhonig direkt aus der Wabe zu essen ist wohl die ursprünglichste und natürlichste Art dieses Naturprodukt zu genießen.

 

Wabenhonig ist Honig aus reinem Naturbau, gelagert in dem vollständig von den Bienen errichteten Wabenwerk. In diesem natürlichen Lagerort ist der Honig in jeder einzelnen Zelle von den fleißigen Immen mit dünnen Wachsdeckelchen versiegelt worden. Er kann zusammen mit dem hauchfeinen Wachs der Waben gegessen werden. Unter Kennern der Imkerei und Puristen gilt Wabenhonig als Delikatesse.

 

Der Gartenimker nimmt sich die Ernte von Wabenhonig als Projekt für 2018 vor. Rähmchen sind eingekauft und die Spezialzarge ist gebaut.

 

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Sonnenstrahlen im Glas.

Der Herbst hat Einzug gehalten. Während es draußen kühl und regnerisch ist, ist der Geschmack des Sommers mit seinen Blüten, seiner Wärme, seinen bunten Farben und reichen Aromen im Glas eingefangen.

 

Heilbronner Gartenhonig: Sonnenstrahlen im Glas
Heilbronner Gartenhonig: Sonnenstrahlen im Glas
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Einfüttern.

Als Ersatz für den entnommenen Honig erhalten die Bienenvölker Zuckersirup als Winterfutter. Der Gartenimker bietet den Damen Sirup in einem 6kg Eimer in einer Leerzarge an.

 

Dieser Leerraum ist mit einer Folie vom darunter liegenden Brutraum abgetrennt. Die Folie ist an einer Ecke umgeschlagen, damit die Bienen das Futter über diesen Durchstieg erreichen können. Sie betrachten den Leerraum als „außerhalb ihrer Wohnung“ und tragen deshalb den Sirup in die Waben im Brutraum vollständig um. Das passiert innerhalb eines Tages, wenn es nicht zu kalt ist. Das Stroh dient als Kletterhilfe und verhindert das Ertrinken einzelner Bienen. Eimer und Stroh sind nach dem gründlichen Ausschlecken „strohtrocken“.

 

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Honigfabrik: Die Wunderwelt der Bienen.

"Wer anfängt, Bienen zu halten und auch nach drei Jahren, wenn alle Anfängerdramen durchlebt sind, noch Bienenvölker hat, der hat keine Bienen mehr, sondern umgekehrt: Den haben die Bienen."

 

Das kann der Gartenimker aus eigener Erfahrung bestätigen :-)

 

http://read-n-go.de/honigfabrik

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Des Gartenimkers Lieblingsfarbe.

Die Bienen nutzen während der kürzer werdenden Tage jede Gelegenheit, um gelben Pollen als Eiweißfutter einzutragen. Eiweiß aus Pollen benötigen sie neben den Kohlehydraten aus dem Honig zur Fütterung der Larven.

 

Die Ableger müssen zurzeit noch Bienenmasse aufbauen, damit sie stark genug für den Winter sind. Im September beginnen die Völker außerdem mit der Aufzucht von besonders langlebigen Winterbienen.

 

Die Fluglöcher der Ablegervölker sind nun verkleinert, so dass es durchaus mal zu Stau beim Ein- und Ausfliegen kommt. Kleine Fluglöcher sind für die Bienen deutlich einfacher gegen Bienen aus anderen Völkern oder andere Eindringlinge wie Wespen zu verteidigen.

 

Deutlich sind auch die „alten Tanten“ zu erkennen: sie haben am Ende ihres erfüllten Bienenlebens nach vielen Trachtflügen und Kämpfen zunehmend weniger Haare „auf dem Buckel“.

 

Und überhaupt ist Gelb des Gartenimkers Lieblingsfarbe.

 

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Bestandsaufnahme.

Von den 4 auf den Außenstandort verbrachten Ablegern haben sich 3 erfolgreich zu Jungvölkern entwickelt, bei einem hat die Begattung der Prinzessin nicht geklappt und das Volk wurde drohnenbrütig. Dieses Volk wurde abgefegt, die 3 anderen zurück an den Heimatstand in der Heilbronner Innenstadt verbracht.

 

Der Gartenimker geht nun mit 3 Wirtschaftsvölkern und 5 Jungvölkern in den Winter, darin 2 Königinnen aus 2016 und 6 Königinnen aus eigener diesjähriger Nachschaffung.

 

Nach einem Kraftakt, bei dem alle Völker auf Mittelwände aus der eigenen Wachsstrecke (und mit etwas Wachs von einem befreundeten Imker) umgezogen wurden, stehen nun alle 8 Völker prächtig da und haben tadellose Brutnester. Mit ein bisschen Glück werden alle Völker über den Winter kommen, und der Gartenimker wird im Frühjahr 2 Völker verkaufen können, um wieder Platz zu schaffen für neue Ableger.

 

Nun kann der Herbst kommen.

 

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Loslassen.

Der Gartenimker hat sein erstes Jungvolk abgegeben. So kann eine bienenbegeisterte Bekannte mit der Bienenhaltung im eigenen Garten beginnen.

 

Es verhält sich damit ein bisschen so wie mit dem Loslassen erwachsen werdender Kinder. Der Gartenimker fragt sich: Soll er sich um das Volk sorgen, nachfragen, nachschauen, sich kümmern, sich aufdrängen? Oder besser die Füße still halten und darauf vertrauen, dass alles gut wird?

 

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Imkergold.

Feinste Wachspartikel, die sich beim Klären des Honigs innerhalb von eines Tages an der Oberfläche des Honigeimers in Form eines Schaums absetzen, werden abgeschöpft, damit der Honig im Glas absolut klar ist. Die Fotos zeigen den Schaum einer Ernte von ca. 40kg Honig.

 

Man bezeichnet diese absolute Rarität auch als Imkergold. :-)

 

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Die Ernte 2017 ist eingebracht.

 

Heute erntete der Gartenimker eine kleine aber feine Menge goldbraunen Sommerhonigs, die letzte Ernte für dieses Jahr.

 

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Ihre Majestät die Bienenkönigin.

Es erfordert ein wenig Geduld und Übung, die eine Königin unter vielen tausend Bienen zu finden. Ein farbiger Punkt auf der königlichen Schulter erleichtert das Auffinden der Stockmutter jedoch ungemein.

 

Nebenbei gibt die Farbe Aufschluss über das Geburtsjahr und somit über das Alter der Königin.

 

Die Jahresfarbe für 2017 ist gelb. Um die Königin zum Aufkleben des Farbplättchens zu fixieren, kann man ein Spezialwerkzeug verwenden, in dem sie durch einen weichen Schaumstoffstempel sanft in das konisch zulaufende Dach des Zylinders gedrückt wird.

 

Geübte Imker halten die Königin beim Zeichnen aber zwischen den Fingern. Der Gartenimker muss das noch üben…

 

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Zuchtkönigin.

Einem Ableger, dem 3h zuvor alle Nachschaffungszellen gebrochen wurden, wird eine begattete Königin von einem Züchter zugesetzt. Nach einstündiger Autofahrt beschnuppern die Bienen aufgeregt ihre Stiefmutter.

 

Nach 2 Tagen wird der Verschluss zum Futterteigstopfen geöffnet, so dass sich die Bienen zu ihrer neuen Stockmutter durchfressen können.

 

Der Gartenimker ist gespannt, ob sie angenommen wird, was durchaus nicht immer klappt.

 

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Standort für Ableger.

Es dauert ab der Erstellung eines Brutablegers etwa 4 Wochen, bis eine legende Königin im Volk ist. Bis es soweit ist, sind die Mini-Völkchen sehr labil, denn viele Flugbienen kehren wieder zurück in das Muttervolk. Außerdem werden sie oft Opfer von Räuberei durch andere Bienen, die sie ihres Futters berauben.

 

Ableger am Standort der Muttervölker aufzustellen ist deshalb problematisch. Viel besser ist es, die Ableger direkt außerhalb des Flugkreises der Bienen zu verstellen.

 

Der Gartenimker hat nun endlich einen zweiten Standort für seine Ableger organisiert. Umgeben von Baumwiesen und Phacelia-Feldern ist dies ein vielversprechender Ort für die „Kinderstube“ der jungen Bienenvölker, die ja die Rennpferde der Saison 2018 werden sollen.

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Spirituelle Momente.

Honig zu ernten ist ein Highlight im Jahresverlauf der Imkerei und ein faszinierendes Erlebnis, das alle Sinne anspricht.

 

Das größte Glück ist allerdings der Augenblick, wenn der Gartenimker die ersten „Stifte“ (=Eier) in einem selbst gezogenen Ableger entdeckt, die junge Königin zum ersten Mal erblickt und begrüßt, sie dann in einem Röhrchen mit einem farbigen Plättchen auf den Schultern „zeichnet“, und sie nach einer Weile wieder in ihr Volk einlaufen lässt.

 

Es sind dies spirituelle Momente, in denen er ehrfürchtig, staunend und dankbar vor Gottes Schöpfung stehend, eine Freude empfindet, die größer ist als alle Honigernten zusammen.

Für Video in höherer Auflösung hier klicken.


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Die Linde honigt.

Früh morgens um 5:45 Uhr summt es schon laut in den Bäumen am Straßenrand, und ein betörender Duft erfüllt die noch kühle Morgenluft. Die Mädels machen von früh morgens bis spät abends leckeren Honig.

 

Summer at it’s best.

 

Linde in Vollblüte
Linde in Vollblüte
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Stichheiler.

Grundsätzlich skeptisch gegenüber derartigen Behandlungsmethoden, jedoch neugierig gemacht von mehreren Erfahrungsberichten, probierte der Gartenimker dieser Tage ein kleines Gerät zur Linderung des von Insektenstichen hervorgerufenen Juckreizes aus.

 

Es handelt sich dabei nicht um einen Schwangerschaftstest, wie man auf den ersten Blick vermuteten könnte ;-) sondern um einen sog. „Stichheiler“. Das Produkt nennt sich „bite away®“ und kostet ca. 25 Euro. An mehreren Schnakenstichen an so fiesen Stellen wie Knöcheln konnte sich der Gartenimker bereits von der hervorragenden Wirkung dieses Teils überzeugen.

 

Wenn er an den Bienenvölkern arbeitet, befindet sich dieser Zauberstab ab sofort konsequent neben Stockmeisel und Königinnen-Clip in des Gartenimkers Hosentasche.

 

Der Test an echten Bienenstichen steht allerdings noch aus, den sanftmütigen Honigbienen sei Dank… man sollte direkt einmal ein paar Extra-Stiche provozieren ;-)

 

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Von Bienenstichen.

Wer mit Bienenvölkern arbeitet, der macht zwangsläufig auch einmal Bekanntschaft mit dem spitzen Hinterteil der gelegentlich zickigen Damen. Der Gartenimker verfolgte jüngst eine interessante Diskussion über dieses Thema in einem Forum:

 

Generell sollte man nach einem Stich folgende Sofortmaßnahmen ergreifen:

  • den Stachel rasch entfernen, wenn möglich mit dem Fingernagel „mit dem Strich“ aus der Haut „schieben“ (Druck auf die Giftblase vermeiden!)
  • evtl. das Gift mit dem Mund aus der Einstichstelle saugen
  • möglichst die Einstichstelle großflächig abwaschen und damit die Duftstoffe (Pheromone) entfernen, damit nicht noch mehr Bienen alarmiert werden

Zu einer entspannten Arbeit mit Bienen gehört es aber auch, Bienenstiche aktiv zu vermeiden:

  • die Stimmung der Bienen einzuschätzen lernen
  • das eigene Verhalten anpassen (hohe Aufmerksamkeit gegenüber den Bienen, langsame Bewegungen machen, Fremdgerüche wie Deodorant und Parfum vermeiden)
  • ggf. Arbeitsschutz tragen (Imkerhut mit Schleier, Handschuhe, lange Kleidung, bienendichter Overall)
  • stechlustige Völker konsequent mit sanftmütiger Genetik umweiseln

Bleibt die Frage, ob und wie man Bienenstiche behandeln kann. Unter den Imkerkollegen sind im Wesentlichen 2 Strategien erkennbar:

  1. Bienenstiche mannhaft ertragen und so tun als ob es nicht weh tut. Viele Imker berichten aus eigener Erfahrung, dass das mit der Zeit immer besser gelingt, denn offensichtlich lernt das menschliche Immunsystem, dass kleine Mengen Bienengift zum Leben eines Imkers dazugehören, dem entsprechend gehen die Körperreaktionen mit der Zeit zurück.

  2. Stiche behandeln. Hierzu kursieren zahlreiche Tipps:
  • Behandlung mit natürlichen Hausmittelchen wie z.B. Zwiebel, Spitzwegerich, Franzbranntwein, Tigerbalsam, Erde mit Spucke verreiben oder auch die innere Anwendung von 0,5 - 1 Liter Bier (des Gartenimkers favorisierte Methode)
  • Behandlung mit Arzneimitteln wie z.B. Kortisonsalbe
  • Behandlung mit Geräten zur Stichheilung, die durch lokale Hitzeeinwirkung das Bienengift an der Einstichstelle denaturieren sollen

Interessant auch die Erkenntnis, dass Stiche je nach Alter der Biene unterschiedlich schmerzhaft sind: Junge Bienen haben nur wenig Gift im Stachel, zudem ist deren Stachel noch so weich, dass er nicht ohne weiteres z.B. in die Fingerkuppe eindringen kann. Die alten Tanten hingegen injizieren hohe Mengen Gift und können somit richtig schmerzhaft stechen.

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Erste Ernte 2017.

Erste Ernte 2017
Erste Ernte 2017

Er ist da, der erste Honig des Jahres 2017!

 

Eine kleine aber feine Frühlingsernte ist frisch in Gläser abgefüllt und ab sofort erhältlich.

 

Der diesjährige Frühjahrshonig ist überraschend dunkel ausgefallen, da die Bienen dieses Jahr offensichtlich viel Honigtau finden. Dem entsprechend schmeckt der Honig sehr aromatisch und besitzt eine leichte Malznote.

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Von der Faszination tropfenden Honigs.

Heute durfte der Gartenimker einen extrem wohlschmeckenden Frühsommerhonig ernten. Allerdings konnte nur eine verhältnismäßig kleine Menge geschleudert werden, denn das kühle Wetter und die Umstellung auf eine eigene Wachsstrecke haben in diesem Jahr deutlich Ertrag gekostet.

 

Eine angehende Jungimkerin hospitierte in diesem Jahr schon mehrmals und unterstützte tatkräftig bei der Honigernte, beim Entdeckeln und beim Schleudern. Des Gartenimkers Sohn übernahm das Fotografieren.

 

Das kurze Video erzählt von der Faszination der Honigernte: Schwülwarme Atmosphäre, tropfende Honigwaben, und ein intensiver Honigduft der das ganze Haus erfüllt. Und Dankbarkeit am Ende eines langen Arbeitstags.

 

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Drohnenmütterchen.

Wenn einem Bienenvolk die Königin abhandenkommt und es keine Möglichkeit hat nachzuschaffen, dann entstehen Afterweiseln, auch Drohnenmütterchen genannt. Das sind Arbeiterinnen, die beginnen Eier zu legen. Leider nur unbefruchtete Eier, aus denen Drohnen entstehen. Da Drohnen größer sind als Arbeiterinnen, werden die Brutzellen nach oben verlängert und sehen „buckelig“ aus, weshalb ein drohnenbrütiges Volk auch als „buckelbrütig“ bezeichnet wird.

 

Das Drohnenmütterchen denkt, es sei die rechtmäßige Königin, und lässt deshalb keine andere „echte“ Königin neben sich bestehen.

 

Die Bienen eines solches Volkes hat der Gartenimker heute im Vorgarten „abgekehrt“, d.h. alle Bienen von den Waben auf die Wiese gestoßen. Die Bienen sind innerhalb des Tages wieder in ihre Kiste am anderen Ende des Gartens eingezogen. Der Nachbar wurde etwas nervös, nachdem sich ein Teil des Volkes in einer Schwarmtraube in seiner Rosenhecke aufgehängt hatte. Das Drohnenmütterchen blieb mit einem kleinen Häufchen getreuer Bienen zurück und konnte entfernt werden.

 

Das Volk hat eine Königinnenzelle zugehängt bekommen. Wenn alles wie geplant läuft, dann wird darin in einigen Wochen eine neue Königin sein.

 

Abgekehrtes Bienenvolk
Abgekehrtes Bienenvolk
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Waben zu Wachsblöcken.

Die Waben werden mithilfe eines Dampfwachsschmelzers eingeschmolzen. Dabei fließt das Rohwachs vermischt mit Resten von Futter und Honig in einen Eimer, die festen Bestandteile wie Pollen und Larvenhäutchen werden als „Trester“ von einem Seihtuch zurückgehalten und entsorgt.

 

Das Rohwachs wird dann in einer Fritteuse zusammen mit Wasser aufgekocht. Das Wasser und alle wasserlöslichen Bestandteile sammeln sich unten und das Wachs oben. Dann wird das Wachs durch einen Damenstrumpf in Eimer gegossen, wo es langsam abkühlt und erstarrt.

 

Das Ergebnis sind goldgelbe, wunderbar duftende Wachsblöcke, aus denen man z.B. Kerzen gießen kann.

 

Dem aufmerksamen Betrachter entgeht nicht die redundante Temperaturregelung. Denn überhitztes Wachs ist gar nicht lustig.

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Sonnenwachsschmelzer.

Das sauberste Wachs befindet sich in Waben, welche die Bienen im Naturbau ausgebaut haben. Naturbau entsteht immer dann, wenn der Imker den Bienen keine Mittelwände als Bauhilfe gibt. Ein Beispiel dafür sind Drohnenrahmen, die auch als Baurahmen bezeichnet werden.

 

Drohnenrahmen sind leere Holzrähmchen, die - an der richtigen Stelle im Bienenvolk platziert - von den Bienen zu Waben ausgebaut und von der Königin ausschließlich mit unbefruchteten Eiern bestiftet werden. Diese Drohnenzellen werden aufgrund ihrer um einige Tage längeren Verdeckelungsdauer von den Varroamilben bevorzugt zur Vermehrung aufgesucht. Eine Entnahme der verdeckelten Drohnenrahmen nach der Verdeckelung inklusive der darin eingeschlossenen Milben ist Teil des natürlichen Schädlingsbekämpfungskonzepts. Die damit verbundene sanfte Schröpfung des Volkes dämpft zudem den Schwarmtrieb.

 

Neu in des Gartenimkers Inventar befindet sich ein solarbetriebener Wachsschmelzer, in dem solche Waben ohne zusätzliche Energiezufuhr ausgeschmolzen werden. Die Wachsausbeute ist zwar gering, das Ergebnis jedoch ist reines, 100% natürliches, hellgelbes, angenehm duftendes und somit wertvollstes Bienenwachs, aus dem der Gartenimker neue Mittelwände selbst herstellt.

 

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Eigene Wachsstrecke.

Eine gute Wachsqualität wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Völker aus. Nicht ohne Grund zählt ein eigener Wachskreislauf, oder besser eine eigene Wachsstrecke, zu den wesentlichen Grundlagen einer ökologischen Imkerei und ist fester Bestandteil z.B. der Bioland-Richtlinien.

 

Wachs steht eigentlich im Überfluss zur Verfügung, denn der natürliche Bautrieb veranlasst die Bienen, ständig frisches Wachs zu produzieren. Der Imker muss es nur richtig nutzen.

 

Zargentürme
Zargentürme

Bei einer eigenen Wachsstrecke wird ausschließlich junges, unbelastetes Wachs aus den eigenen Bienenvölkern für die Herstellung neuer Mittelwände verwendet. Wachs aus älteren, bebrüteten Waben wird sukzessive aus den Völkern entnommen und z.B. zu Kerzen verarbeitet.

 

Damit wird nicht nur eine systematische Wabenhygiene erreicht, sondern auch verhindert, dass sich Umweltgifte im Wachs ansammeln oder z.B. mit Stearin oder Paraffin gestrecktes Wachs unbeabsichtigt in die Bienenvölker gelangt.

 

Über solche Wachsverfälschungen wird immer wieder in den Medien berichtet, was den Gartenimker dazu veranlasst, konsequent auf eine eigene Wachsstrecke umzustellen.

 

Um sämtliches Altwachs auszuschleusen, wurden im ersten Schritt alle Bienenvölker auf neue Rähmchen eingeschlagen, in denen die Bienen komplett neuen Wabenbau errichten. Das geht zulasten des Honigertrags, ist aber dennoch eine lohnende Investition. Die bebrüteten Waben wurden über ein Absperrgitter gesetzt, wo die Brut in den nächsten Wochen auslaufen (schlüpfen) wird. Danach werden alle alten Waben entnommen.

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Honigräume.

Am Wochenende die Völker durchgesehen und festgestellt dass die Bienen schon fleißig Nektar eintragen.

 

Höchste Zeit die Honigräume aufzusetzen!

 

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Erkenntnis #2.

OPTIMISMUS

 

heißt umgekehrt

 

SUMSI MIT PO.

 

Das sollte mal gesagt werden...

 

 

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Pollenhöschen.

 

Bei 16°C bringen die Bienen wie im Freudentaumel dicke Pollenhöschen nach Hause, vermutlich von den ersten Frühblühern, Weide und Hasel. Ein Grund zur Freude!

 

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Überraschung.

Abgefegte Bienen von 2 drohnenbrütigen Völkern
Abgefegte Bienen von 2 drohnenbrütigen Völkern

Bei der ersten Kontrolle der Bienenvölker in diesem Frühjahr fand der Gartenimker ein totes Volk vor. Zwei andere Völker waren drohnenbrütig und wurden aufgelöst, indem die Bienen in etwas Entfernung bei 18°C von den Waben abgefegt wurden. Sie bettelten sich in die anderen Völker ein.

 

Zwei sehr schwache Völker wurden über einem Absperrgitter vereinigt. So kommen sich die Königinnen nicht in die Quere und beide haben die Chance, doch noch durchzustarten, bevor sie in einigen Wochen wieder getrennt werden.

 

 

4 verbleibende Bienenvölker
4 verbleibende Bienenvölker

Die traurige Bilanz heute heißt somit 50% Winterverluste. Oder positiv ausgedrückt: Wieder ausreichend Material und Platz für viele Ableger :-)

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Wilder Waldhonig und Eucalyptus Honig.

Auf einer Geschäftsreise in Indien entdeckt, konnte der Gartenimker diesen beiden Gläsern nicht widerstehen und ist nun sehr gespannt, wie der Honig schmeckt.

 

Indian Honey
Indian Honey
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Specht stört Winterruhe.

Da kommt der Gartenimker einmal vor Sonnenuntergang nach Hause, um festzustellen, dass da ein Specht versucht hat, an leckere Bienen zu kommen.

 

Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass der Gartenimker am vergangenen Wochenende alle seine Völker lebend und mit ausreichend Futtervorrat vorgefunden hat. Um das zu beurteilen, hat er die Kästen gewogen sowie kurz den Deckel der Kästen geöffnet, mit einer Taschenlampe in die Wabengassen geleuchtet und so die Stärke der Wintertraube in Augenschein genommen: zwischen vier und neun Wabengassen waren mit Bienen besetzt, somit ist alles im grünen Bereich.


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